Lesereihe

„ich möchte lieber nicht“

 Lesung und Gespräch mit Anselm Lenz und Hendrik Sodenkamp

Sonderausgabe zur Aktionswoche um den 1. Mai                                                 5. Mai  | 16 Uhr | im Grün mit Kaffee und Kuchen

Eine Lesereihe ist eine Lesereihe ist bauschen & biegen ist ein Wagnis!

Im Rahmen der Aktionswoche zum Thema Arbeit fragt bauschen&biegen gemeinsam mit Anselm Lenz und Hendrik Sodenkamp vom Haus Bartleby nach Arbeit(sverweigerung) und kommt ins Gespräch über ihre Texte, Aktionen und ihr Leben.

Gemäß dem Leitsatz des Kollektivs „I would prefer not to“ – angelehnt an Hermann Melvilles namensgebende Erzählung „Bartleby der Schreiber“ – sprechen wir an einem Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen über Kunst und Leben des Haus Bartleby: Das in Berlin ansässige Kollektiv ist ein Zentrum für Karriereverweigerung und setzt sich mit Vorträgen, Aktionen, Performances und Publikationen gegen den Wachstums- und Karrierefetisch des neoliberalen Kapitalismus ein.

In Personalunion werden unsere Gäste als Expert*innen und Autor*innen auftreten: Indem sie eigene Texte zum Thema Arbeit vorstellen und zugleich von ihren Erfahrungen angesichts der eigenen Karriereverweigerung berichten.

Zuletzt erschienen: Sag alles ab (2015); Das Kapitalismustribunal (2016).

Über uns

Eine Lesereihe ist eine Lesereihe ist bauschen & biegen ist ein Wagnis!

In Lesung und Gespräch fragt die Veranstaltungsreihe bauschen&biegen mit wechselnden thematischen Schwerpunkten nach Solidarität und Gesellschaft, nach Gerechtigkeit und Zukunft, sie fragt die Literatur, wie kann das sein? Und die Praxis: Warum eigentlich nicht?

In jeder Ausgabe bauschen wir ein anderes Thema auf und verbiegen es wie folgt: Autor*innen präsentieren ihre Texte und kommen mit uns und Expert*innen aus der Praxis  ins Gespräch über notwendige Fragen unserer Gesellschaft. Dabei entsteht ein Begegnungsraum zwischen Fiktion und Realität, zwischen Bühne und Publikum, zwischen Idee und Konsequenz.

Vergangene Lesungen

Eure Heimat ist unser Albtraum
Lesung mit Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah

15. März | 19:30 Uhr | White Rabbit

Copyright: Valerie-Siba Rousparast

Wie fühlt es sich an, tagtäglich als „Bedrohung“ wahrgenommen zu werden? Wie viel Vertrauen besteht nach dem NSU-Skandal noch in die Sicherheitsbehörden? Was bedeutet es, sich bei jeder Krise im Namen des gesamten Heimatlandes oder der Religionszugehörigkeit der Eltern rechtfertigen zu müssen? Und wie wirkt sich Rassismus auf die Sexualität aus? 

Zu Gast sind Hengameh Yaghoobifarah und Fatma Aydemir mit ihrer Publikation „Eure Heimat ist unser Albtraum“ (Ullstein Verlag 2019). Zum einjährigen Bestehen des sogenannten „Heimatministeriums“ sammeln die beiden Herausgeber*innen schonungslose Perspektiven auf eine rassistische und antisemitische Gesellschaft. In persönlichen Essays geben sie Einblick in ihren Alltag und halten Deutschland den Spiegel vor: einem Land, das sich als vorbildliche Demokratie begreift und gleichzeitig einen Teil seiner Mitglieder als »anders« markiert, kaum schützt oder wertschätzt.

Gemeinsam mit den Autor*innen und Gerhard Tschöpe vom Netzwerk für Gleichbehandlung Freiburg nehmen wir in Lesung und Gespräch Rassismus in Deutschland und Europa, in Institutionen und im Alltag in den Blick und diskutieren den Umgang mit Diskriminierung und Rassismus.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Wochen gegen Rassismus statt in Kooperation mit dem Informationszentrums 3. Welt – Iz3W und der Buchhandlung jos fritz.

Einen Teil der Lesung könnt ihr bei Radio Dreyeckland nachhören!

Kooperationen:


Gefördert von: