VERGANGENES

WAS BISHER GESCHAH..

samt&sonders liest

polytonale Lesung und Gespräch mit Valentin Moritz aus „Kein Held“ (Badischer Landwirtschaftsverlag, 2020)
Donnerstag, 02. September 2021, 19:30 Uhr im Winzerhaus St. Georg.  

© Sarah Wohler

Wiederholt sich die Geschichte?
Wie funktioniert Erinnerung?
Und was erfahren und lernen wir im Gespräch zwischen den Generationen?

Mit Kein Held “ (Badischer Landwirtschaftsverlag, 2020) spürt Valentin Moritz Parallelen zwischen dem Großvater, einem südbadischen Landwirt in der NS-Zeit und dem Enkel in den “goldenen 90ern” nach. Zwei Generationen und ihre ungleichzeitigen Lebenswelten treten so in einen Dialog:
das Aufwachsen des Großvaters in Niederdossenbach, der Krieg und die US-Gefangenschaft sowie Jahrzehnte später das Aufwachsen im gleichen südbadischen Dorf, die erste Liebe, die erste eigene Band. Erfahrungen, so ganz anders als die des Großvaters – und doch immer auch geprägt von dessen Schicksal.

In Lesung und Gespräch fragt die Veranstaltung nach Funktionsweisen von Erinnerung und der Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart und bringt so verschiedene Stimmen, Zeiten und Perspektiven zusammen.

Valentin Moritz, geboren 1987 und aufgewachsen in Südbaden, studierte Literaturwissenschaft an der FU Berlin. Er veröffentlichte Prosa in Zeitschriften, Anthologien und kleinen Einzelpublikationen, zuletzt „Der GART“ (Literatur Quickie, Hamburg). „Kein Held“ ist sein erstes Buch.

Donnerstag, 02. September 2021 | 19.30 Uhr
Winzerhaus Sankt Georg, Wendlinger Straße 23, 79111 Freiburg
Bei Regenwetter findet die Lesung drinnen statt.

Gefördert von:


bauschen&biegen #1

Eure Heimat ist unser Albtraum
Lesung mit Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah

15. März | 19:30 Uhr | White Rabbit

Copyright: Valerie-Siba Rousparast

Wie fühlt es sich an, tagtäglich als „Bedrohung“ wahrgenommen zu werden? Wie viel Vertrauen besteht nach dem NSU-Skandal noch in die Sicherheitsbehörden? Was bedeutet es, sich bei jeder Krise im Namen des gesamten Heimatlandes oder der Religionszugehörigkeit der Eltern rechtfertigen zu müssen? Und wie wirkt sich Rassismus auf die Sexualität aus? 

Gemeinsam mit den Autor*innen und Gerhard Tschöpe vom Netzwerk für Gleichbehandlung Freiburg haben wir in Lesung und Gespräch Rassismus in Deutschland und Europa, in Institutionen und im Alltag in den Blick genommen und den Umgang mit Diskriminierung und Rassismus diskutiert.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Wochen gegen Rassismus statt in Kooperation mit dem Informationszentrums 3. Welt – Iz3W und der Buchhandlung jos fritz.

Zum Nachhören: https://rdl.de/beitrag/eure-heimat-ist-unser-albtraum

gesehen und gesehen werden – das samt&sonders Vernetzungstreffen

samt & sonders
ruft:
„Treten Sie näher!“
behauptet:
„Hier gibt es was zu sehen!“
trommelt:
„Hereinspaziert!“
 
Am 22.02.2019 um 20 Uhr: Dabei sein, Weitersagen und vor allem: Mitmachen. Beim samt&sonders Verein und bei unserem Festival 2020!
Im El Haso präsentieren wir: Ideen, geplante Veranstaltungen, den Verein! Und laden euch ein zur Parti.. Parti..Partizipation, und jetzt alle!

Dann Achtung! Der Kellerrummel ist eröffnet: exquisite Showeinlagen, bizarrer Budenzauber, Glücks-Bingo, Glücksrad, Unglaubliches und allzu Gewöhnliches und punktgenaue Discjockey-Jonglierkunst!

22.02.2019 | 20 Uhr El Haso


Auf sie mit Idyll!  – das große samt&sonders-Festival

samt&sonders e.V. fasst sich ein Herz und übt Kritik und feiert sie dann und es geht darum, dass alle immer früh ins Bett gehen und leise sein sollen und darum, was man heute noch darf und was nicht und dass allen immer das Gefühl gegeben wird, sich wehren zu müssen und überhaupt so viele sich zurückziehen, weil sie sich nicht mehr raus trauen und auch gar nicht wissen wohin, und wir wollen das im großen und ganzen ändern und fangen im kleinen an und weil feiern besser ist als meckern, gibt es ein Fest, auf dem wir uns austauschen und anregen und gegenseitig befeuern und stark machen wollen, wir sind uns einig, es muss sich was ändern und damit es das tut, gibt samt&sonders folgende Losung aus:
Auf sie mit Idyll!
deswegen gehen wir am 21. / 22. September mal nicht früh ins Bett, sondern laden in unser trautes Heim, und zelebrieren das gemeinsam, und nehmen euch mit, zu einem phänomenalen Wochenend-Spaziergang für alle Sinne, entgegen gleißender Lichter, durch affirmative Klanggebilde, vorbei an Zauberei, kleiner und großer Kunst, entlang der schroffen Realität bis hin zur endgültigen Selbstvergessenheit und unverzichtbarem Aktivismus, und auch die gute Stube ist bereitet, mit Speis und Trank und ausgesuchter Lektüre und 4K-HD und Dolby-Surround und alle entscheiden selbst, ob Rückzug oder Offensive, ob Konsum oder Kreation, ob mittendrin oder nur dabei.

Freitag, 21.09.2018 15 bis 00 Uhr | Samstag, 22.09.2018 15 bis 01 Uhr